Anforderung an das Material
Da das Material durch viele Hände geht und es die Schülerinnen
und Schüler dazu anhalten soll, eigenständig zu arbeiten, muss
es folgenden Anforderungen genügen:
- Leichtes Auffinden und Zuordnen: An jeder Station
nimmt der Schüler zunächst das Stationsblatt. Dies enthält
in der Kopfzeile Informationen über Stationsnummer und -name, evtl.
Art der Station und weiter benötigtes Zusatzmaterial.
- Klare Anweisungen: Auf dem Stationsblatt müssen
die Arbeitsanweisungen klar formuliert sein, damit möglichst wenig
Rückfragen an die Lehrkraft nötig sind. Ich habe die verschiedenen
Arten von Arbeitsaufträgen mit Symbolen versehen, die auf allen
Materialien gleich sind: Z.B. eine Hand mit Stift => die Schüler
müssen etwas aufschreiben, eine Hand => hier folgt eine Aktion,
eine Schere => hier wird etwas gebastelt.
- Strukturierung der Arbeitsaufträge: Jedes Stationsblatt
ist gleich gegliedert, so dass die Schüler mit der Zeit Sicherheit
durch gleiche Abläufe gewinnen. Ein Einstieg soll
neugierig auf das Thema der Station machen. Er ist meistens mit einer
Aktion (z.B. Spiel, Domino, Quiz...) verbunden. Die Erarbeitung
des Themas geschieht durch das Lesen von Informationen mit bestimmten
Arbeitsaufträgen. Die Ergebnissicherung erfolgt
meist durch einen selbst erstellten Hefteintrag, der mit Hilfe von Lösungsblättern
korrigiert wird. Hier sind aber auch andere Formen denkbar wie Kreuzworträtsel
oder Quiz.
- Aufforderungscharakter des Materials: Das Material
sollte leicht lesbar und klar gegliedert sein. Die Schriftart sollte
leicht lesbar und groß genug sein. Lange Texte schrecken ab, daher
sollten Zwischenüberschriften oder Spaltensatz auflockern. Bilder
wecken Interessen und verdeutlichen Aussagen des Textes.
- Langlebigkeit: Da das Material durch viele Hände
geht, muss es gut geschützt sein. Ich packe neue Entwürfe
zunächst in Sichthüllen, bis sie ausgiebig gestetet wurden.
Erst dann laminiere ich das Material.
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Ein Dominospiel aus einem Lernzirkel
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